Montag, 20. März 2017

China - Nationalpark Jiuzhaigou



Ein unvergesslicher 2-Tages-Ausflug in der Provinz Sichuan führt uns in den Nationalpark Jiuzhaigou.

Das inmitten einer grandiosen Bergwelt gelegene Naturschutzgebiet besticht durch seine zahllosen Seen, die sich terrassenförmig entlang eines Y-förmigen Taleinschnittes wie Perlen an einer Schnur aufreihen.
Jeder der angeblich 118 Seen scheint im Sonnenlicht eine andere Farbe zu haben und schimmert wie ein prächtiger Edelstein. 



Aus den Seen ergießen sich mächtige Wasserfälle, die wiederum in weitere Wasserbecken stürzen und somit neue Seen bilden. 














Im glasklaren Wasser spiegeln sich nicht nur die umliegenden Berge, sondern man kann auch zahlreiche vom Kalk konservierte Baumstämme direkt unter der Oberfläche erkennen. 





Der Name Jiuzhaigou bedeutet „Neun Dörfer Tal“ und bezieht sich auf neun tibetischen Dörfer, die sich im 60000 Hektar großen Areal befinden.
Eine Legende zur Entstehungsgeschichte besagt, dass die Göttin Wunosemo von ihrem Liebsten, dem Gott Dage, einen magischen Spiegel geschenkt bekam. Der eifersüchtige Teufel stahl den Spiegel und warf ihn auf die Erde. Dabei zerbrach der Spiegel und die 118 Seen entstanden.


1992 wurde das zwischen 2000 und 3000 Meter Seehöhe liegende Gebiet von der UNESCO zum „Naturerbe der Menschheit“ erklärt.

 
Es ist touristisch sehr gut erschlossen (nur chinesische Touristen), durch den Park führen zahlreiche Holzstege und für weniger gehfreudige Besucher verkehren Nationalparkbusse.







 

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